Bei Hochleistungsheizpatronen ist die Leistungsabgabe bezogen auf ihre Größe besonders hoch. Zudem zeichnen sie sich durch eine gleichmäßige Wärmeverteilung über den gesamten Mantel aus. Die IHP-Hochleistungsheizpatronen eignen sich für extrem anspruchsvolle Einsatzbedingungen, wie Betriebstemperaturen bis 750 °C, Schwingungen, Stöße und häufiges Ausdehnen/Zusammenziehen.
Beispiele für Industrieanwendungen sind das Beheizen von Werkzeugen, Festkörpern und Flüssigkeiten, Gieß-, Schmelz-, Aushärtungs- und Lötprozesse sowie das Beheizen von Medizin- und Laborgeräten.
Bei der Herstellung der Hochleistungsheizpatronen spult IHP den Heizleiter eng auf einen zylindrischen keramischen Wickelkörper. Dabei kann die Anbringung so erfolgen, dass die fertige Heizpatrone eine oder mehrere Leistungszonen hat. Anschließend wird die Heizbaugruppe in einen Metallmantel eingeführt. Der Zwischenraum zwischen Heizdraht und Mantel wird zur Isolation sorgfältig mit reinem Magnesiumoxid verpresst. Zum Abschluss wird die Patrone unter Berücksichtigung der Toleranzwerte auf den vorgegebenen Enddurchmesser reduziert.

- Verschweißte Bodenscheibe (Gegenteil Anschlusslitze)
- Edelstahlmantel
- Keramische Isolierscheibe
- Verdichtetes reines MgO als Isolator
- Heizleiter in Qualität NiCr 80/20
- Keramische Halterung
- Keramikkopf
- Anschlusslitze
- Keramikpaste zur Abdichtung am Kopf
Alle Hochleistungsheizpatronen können optional mit Fühlern/Thermoelementen versehen und in staub- und wasserbeständigen Versionen ausgeführt werden.
Verwante Produkte:
Standard Heizpatronen
Split Heizpatronen










































